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Erneuerbare Energien in Erftstadt

Alle reden von der Klimakatastrophe, in der Kommune können wir handeln.

Im Planungs- und Baurecht der Stadt ist zu verankern, dass Baugebiete überwiegend nach ökologischen Grundsätzen geplant werden:

  • flächenschonende Bauweise und Verzicht auf unnötige Versiegelung des Bodens,
  • Gebäude so anordnen, dass Sonnenenergie nutzbar gemacht werden kann,
  • Nutzung von Regenwasser,
  • Einsatz von umweltverträglichen Baumaterialien.

Die Energieversorgung sowohl öffentlicher Gebäude als auch privater Haushalte und Gewerbebetriebe muss umgestaltet werden in Richtung Verwendung erneuerbarer Energiequellen in hauseigenen Kleinkraftwerken, weg von Erdöl, Erdgas und Kohle, die in absehbarer Zeit verbraucht sein werden. Mittelfristig wird eine solche Energieversorgung für ganz Erftstadt angestrebt in Form von entsprechend größer angelegten Kleinkraftwerken.

Das ist nicht nur Klimaschutz, sondern auch Ausbau von Zukunftstechnologien und damit Ausbau des deutschen Standortes, Schaffung von Arbeitsplätzen auch in Erftstadt.

Zugleich leisten wir einen Beitrag zur Dezentralisierung der Energieversorgung. 
Die Verbraucher produzieren die Energie selbst und stecken den Gewinn
in ihre eigene Tasche. Die Monopolstellung der Konzerne wird gebrochen,
so dass die Verbraucher deren Preisdiktat nicht mehr ausgesetzt sind.

In vielen Gemeinden und Städten gibt es bereits Biomassekraftwerke, die kohlendioxidneutral sind. Produziert wird Wärme und Strom, wetterunabhängig und unabhängig von den teuren Energieträgern Öl, Erdgas und Kohle.

Die Brennstoffzellentechnologie wird seit Jahren erprobt. Sie produziert Strom
aus Sauerstoff und Wasserstoff, ohne CO2 Ausstoß und Lärm. Sauerstoff und
Wasserstoff sind auf der Erde unendlich in gebundener Form vorhanden. In Autos
ersetzt sie den Benzin- und Dieselmotor durch einen leisen CO2-freien Elektromotor.
In Wohn- und Mietshäusern, öffentlichen und gewerblichen Gebäuden
und Industrieanlagen erzeugt sie in Form von Klein- oder Großkraftwerken
Strom und Wärme. Derzeit muss Wasserstoff kostenaufwendig z. B. aus Gas oder Wasser gewonnen werden. In der Industrie fällt Wasserstoff als Nebenprodukt, und damit preiswert an, so in Hürth bei Firma Vinnolit, die zum „Chemiepark Knapsack“ gehört. Diesen Standortvorteil sollten wir nutzen - zur Entlastung der Stadtkasse und der Bürgerinnen und Bürger und für den Klimaschutz.

Windkraft muss ihren Stellenwert behalten. Vor der letzten Wahl wurde heftiger Widerstand gegen die Windräder entfacht. Dieser Widerstand ist nahezu erloschen.

Die Einsicht hat gesiegt. Wärmepumpen zum Heizen und zur Warmwassergewinnung und die Technik der Fotovoltaik müssen gefördert werden. Diese haben sich längst bewährt zur Gewinnung eigenbenötigten Stroms im Hause oder aber zur Einspeisung ins öffentliche Netz als Einnahmequelle der Menschen und der Stadt.

Erneuerbare Energien wie Fotovoltaik etc. sind flächendeckend in öffentlichen
Gebäuden einzusetzen. Das ist Klimaschutz und zugleich wird der Haushalt der
Stadt entlastet. Hierfür könnten Fördergelder des Bundes bestens eingesetzt
werden.
Für diese Vorhaben brauchen wir starke Stadtwerke als Berater und Unterstützer der Bürgerinnen und Bürger und als Betreiber von Kleinkraftwerken. Die Stadtwerke müssen Energiewerke werden. Ein Energieberater berät Stadt und Bürger in Fragen zu Energieeffizienz und erarbeitet Konzepte zu optimalen Nutzung erneuerbarer Energien. In einem öffentlich zugänglichen Kataster können die Bürger einsehen, ob ihre Häuser zur Nutzung von Photovoltaik geeignet sind.

Klimaschutz findet also nicht nur landes- oder weltweit statt, sondern in
erster Linie Zuhause, in unserer Stadt!

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