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Ratsmitglied Marion Sand zur grünen Direktkandidatin für den Bundestag gewählt

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18. Apr. 2021 –

Die Erftstädter Ratsfrau Marion Sand ist seit vergangenem Samstag Direktkandidatin der Grünen für den Bundestag. Sie tritt für den Wahlkreis 92 an, der aus dem Kreis Euskirchen sowie den Rhein-Erftkreis-Kommunen Erftstadt, Brühl und Wesseling besteht. Die grüne Ratsfrau, Vorsitzende des Kulturausschusses und ehemalige Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN Erftstadt stellte sich gemeinsam mit Thomas Keßeler (Rat Euskirchen) und Regina Kaiser (Rat Hürth) zur Wahl. Mit einer Stimme Mehrheit konnte sie an einem spannenden Nachmittag die Stichwahl gegen Thomas Keßeler schlussendlich für sich entscheiden.

Mit ihrer Rede überzeugte sie ebenso wie mit ihren Antworten auf Fragen aus dem Plenum. »Es gibt Zeiten, wo wir kleine Fortschritte hinnehmen müssen – und andere Zeiten, wo man rennen muss wie ein Büffel.« Mit diesem Zitat eines Sioux-Indianders aus Naomi Kleins Buch »Die Entscheidung« leitete Marion Sand ihre Kandidatur-Rede ein: In einer solchen Zeit befänden wir uns gerade. Die Frage, wie wir unsere Zukunft miteinander gestalten wollen, stelle uns angesichts des Klimawandels vor radikalere Entscheidungen hinsichtlich unserer Lebensweise als dies jemals zuvor der Fall war. Die notwendigen Transformationsprozesse zu einem Erfolgsmodell werden zu lassen, sei dabei sicherlich die größte Herausforderung.

Dazu gehört allem voran eine ökologische und soziale Neugestaltung der Landwirtschaft: Der hochsubventionierte Agrarbereich geht nach wie vor zu Lasten der Umwelt, der kleinen und mittelständischen Betriebe und des Tierwohls. Die Kriterien für einen Umbau zu einer ökologischen und sozial ausgerichteten Landwirtschaft werden aktuell in Brüssel und Berlin neu verhandelt. Marion Sand steht für eine zielorientierte Förderpolitik, die die Ausrichtung unserer Landwirtschaft auf eine regionale Erzeugung, Qualität der Lebensmittel, artgerechte Tierhaltung und Umweltschutz effektiv unterstützt. Der Einsatz von Pestiziden muss mindestens halbiert bzw. im Falle von Glyphosat gänzlich verboten werden. Das Höfe-Sterben muss durch Umschichtung der Fördermittel zu einem Ende kommen.

Auch die Mobilitätswende vor allem im ländlichen Bereich will sie konsequent in Angriff nehmen. Zero-Waste-Strategien und Kreislaufwirtschaftsgesetz sind ihr bereits ein Anliegen. Und es werde endlich Zeit, Kunst und Kultur als essentiellen und demokratiefördernden Teil unserer Gesellschaft zu begreifen. »Ich bin überzeugt, dass der anstehende Wandel nur im gegenseitigen Verständnis, Vertrauen und im demokratischen, partizipativen Diskurs gelingen kann.«

Marion Sand nahm die vielen Gratulationen dankend an. Die GRÜNEN in Erftstadt freuen sich auf den Wahlkampf mit ihr und werden sie tatkräftig unterstützen.

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